Kirschwanderweg 2

Zur Arche Noah der Süßkirschen – und darüber hinaus

Folgen Sie diesem Wanderwegschild:

Länge der Wanderung: ca. 6,5 km, Dauer ca. 1,5 bis 2 Stunden

Die Strecke ist auf Grund der Bodenbeschaffenheiten für Rollstuhlfahrer und Rollatoren leider nicht geeignet.

 

Streckenverlauf: Start „Gibbenhoff“ (Parkmöglichkeit) - in Richtung Rathaus/ehemalige Kirche - Richtung Kreisel – „Zum Jägerberg“ - rechts ab Reisemobilstellplatz „Am Schultenholz“ überqueren - Kirschlehrpfadverlauf folgen: rechts der Eingangstafel „Kirschen in Hagen a.T.W. – Eine Tradition wird neu entdeckt“ auf den Kirschlehrpfad - nach Tafel „Sortenvielfalt“ nach links bis Tafel „Genbank“ - nach rechts vorbei an „Sortenerhalt“ bis zur „Didikirsche“ - nach links bergauf zu den Tafeln „Nutzung“ und „Lebensraum Kirsche“, nach Linkskurve zu „Nützlinge und Schädlinge“ und Erinnerungsstein „Baum des Jahres 2010“ (Vogelkirsche) - gegenüber Hausnummer 1 nach links auf Asphaltstraße - nach Kreuzung “Große Heide“ zwischen Zaun und Hecke rechts ab in unbefestigten Feldweg - Querung eines Feldwegs - links an Wohngebäude vorbei weiter geradeaus - rechts von Wohngebäuden nach links auf die Straße „Zur Hüggelschlucht“ - bis „Zum Jägerberg“ durch eine kleine „Schlucht“ (bitte Vorsicht wegen des Autoverkehrs, auch wenn hier Tempo 30 vorgeschrieben ist) - links ab auf „Zum Jägerberg“ - nach erstem Wohngebäude vor Trafohaus halb rechts ab in Feldweg - nach links auf asphaltierten Weg - über gepflasterte Zufahrt von Haus Nr. 20 halblinks weiter - am Zaun entlang bergauf bis zur Bank - dann schräg nach links auf zwei Wohnhäuser zu - nach links auf die Straße „Am Engelbusch“ - Straße „Zum Jägerberg“ (mit aller gebotenen Vorsicht) überqueren zum gegenüberliegenden Rad-Fußweg - nach rechts zu den Tafeln „Landschaft“ und „Geschichte“ - am Wohnmobilstellplatz vorbei geradeaus Richtung Rathaus

Am Wegesrand:

Die Wildkirschenallee Zum Jägerberg: Wenn Sie im Frühling zur passenden Zeit kommen, ist dieser Bereich der Straße Zum Jägerberg von blühenden Wild- oder Vogelkirschen überdacht, ein zauberhafter Anblick! Die Wildkirsche, auch Vogelkirsche genannt, weil Vögel diesen Baum wegen seiner Früchte natürlich lieben, ist die Ausgangsform unserer Kulturkirsche und auch für den Menschen essbar. Da die Früchte jedoch sehr klein sind, haben sie im Verhältnis zum Stein nur wenig Fruchtfleisch. Sie schmecken aber meist sehr aromatisch, manchmal auch eine Spur bitter.

TERRA.vita: Naturpark und UNESCO Geopark

Ob still bewundernd oder aktiv genießend: was uns die letzten 300 Millionen Jahre äußerst bewegter Erdgeschichte hinterlassen haben, lässt sich hier auf ganz besondere Weise erleben. Als Region mit einem herausragenden geologischen Erbe in einer abwechslungsreichen Landschaft wurde der Natur- und Geopark TERRA.vita im Jahr 2015 auch als UNESCO Geopark ausgezeichnet. Zwei Drittel dieser Fläche liegen im Osnabrücker Land und sind durch 2.800 km Radwege und zahlreiche Rund- und Streckenwanderwege, Erlebnispfade und Sehenswürdigkeiten zur naturnahen Erholung und Freizeitgestaltung erschlossen.

www.geopark-terravita.de

Zu Hagens Kirschen:

Die Hagener Genbank für alte Süßkirschensorten: Mit dem Altbestand an Kirschbäumen und der Kirschsortenanpflanzung am Jägerberg verfügt Hagen a.T.W. über die derzeit umfangreichste Kirschsortensammlung in Deutschland. Sie umfasst etwa 250 bis 300 Sorten und stellt den "Schatz" dar, zu dessen Erhaltung sich die Gemeinde im Jahr 2007 im Rahmen einer Kooperation mit der Deutschen Genbank Obst verpflichtet hat. Der Kirschlehrpfad ist Teil dieses großartigen Projekts. Mit insgesamt 8 Infotafeln führt durch die seit 2004 angepflanzte Kirschsortenpflanzung.


 

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