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Samstag 10.12.2016 - Vorweihnachtliches Plätzchen backen für Kinder

Der Heimatverein Hagen veranstaltet am 10.12.2016, von 14.00 bis ca. 17.30 Uhr ein vorweihnachtliches Plätzchen backen für Kinder im Alter von ca. 5 bis 10 Jahren. Gebacken wird im Steinofen des HVH am Alten Pfarrhaus. Der Teig wird gestellt. Eine Unterlage und Teigrolle zum Ausrollen sind mitzubringen sofern vorhanden. In den Backpausen werden von Rainer Rottmann spannende Geschichten erzählt bzw. vorgelesen.

Anmeldung und weitere Infos unter 05401 9655.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um Anmeldungen bis zum 07.12.2015.

 

Vortrag von Frank Witte über den Plaggenesch

Für den Heimatverein hielt Frank Witte einen interessanten Vortrag über die Geschichte und Bedeutung des Plaggenesches und seine noch heute hinterlassenen Merkmale in der Landschaft.

Noch heute sind Plaggenesche Zeugnisse alter Bewirtschaftungsformen unserer Landschaft. Diese mindestens 40 cm, aber meist auch dickere humose Bodenschicht entstand über Jahrhunderte durch wiederkehrende Bodenaufträge. Dabei wurden einige wenige dorf- oder hofnahe Fluren regelmäßig mit Gras- oder Heideplaggen gedüngt.  Diese vormals für die Landwirtschaft unbrauchbaren Böden waren dann für den Anbau nutzbar. Durch die starke Zunahme der Bevölkerung ab dem 12. Jahrhundert musste auf diese Art die Anbaufläche erheblich erweitert werden. Solche mit Plaggen aufgebrachten Flächen nennt man in der hiesigen Region Esch. Die Grass – oder Heideplaggen entnahm man von den weiter entfernten Flächen des Dorfes, die man im Osnabrücker Land Mark nannte. Mit Erfindung des Kunst – oder auch Mineraldüngers ging der Plaggenauftrag im 19. Jahrhundert stark zurück und wurde Anfang des 20. Jahrhunderts endgültig eingestellt.

Frank Witte sprach während seines Vortrages im ehemaligen Pfarrhaus von heute noch in der Landschaft ablesbaren linsenförmigen Aufhöhungen der Geländeoberfläche, die auch in der Hagener Landschaft sichtbar sind. Der Plaggenesch ist ein Alleinstellungsmerkmal der nordwestdeutschen Landschaft. Die auch in Hagen noch anzufindenden Anhebungen auf Äckern sowie die Ackerkanten sind unverwechselbare Merkmale der heimatlichen Kulturlandschaft und verdienen Beachtung sowie Schutz. Der Eschboden wird durch die stark zunehmende Bebauung unwiederbringlich zerstört und kann durch jedwede Ausgleichsmaßnahme nicht rekonstruiert werden.

 

Bericht der NOZ

Heimatverein Hagen pflanzt zehn Kirschbäume

Auf Einladung von Tobias Gretzmann (rechts) pflanzten die Aktiven des Heimatvereins zehn Kirschbäume alter Sorten vor malerischer Kulisse.

Foto: Petra Ropers

Für den Erhalt der alten Kulturlandschaft trotzten die Aktiven des Heimatvereins Hagen am Samstag dem kühlen Grau des Herbstes: Auf dem Hof Gretzmann in Sudenfeld griffen sie bei der diesjährigen Pflanzaktion zu Schaufel und Spaten.

Obstbäume blühten an sanften Hängen. Gartenrotschwanz und Steinkauz brüteten in ihren dichten Kronen und hohlen Astlöchern. Und die leuchtenden Früchte verführten nicht nur die Kinder dazu, sich die saftigen Leckereien direkt von der Hand in den Mund schmecken zu lassen: Über Jahrhunderte prägten Streuobstwiesen maßgeblich die Hagener Landschaft. Obstbäume gehörten zu jedem Hof und Kotten dazu - und das nachweislich bereits im 16. Jahrhundert.

 

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Vortrag von Rainer Rottmann über Hinrichtungen im 16. und 17. Jahrhundert

Am Freitag, dem 21. Oktober 2016 war das alte Pfarrhaus Hagen voll besetzt. Heimatforscher Rainer Rottmann bündelte seine Forschungsarbeiten zum Gerichtswesen, den Prozessverläufen, der Urteilsverkündung und der Vollstreckung in einen Vortrag, der die etwa 50 Zuhörer begeisterte und manchmal auch schaudern ließ. Die Neue Osnabrücker Zeitung hat über diesen Vortrag berichtet:
Hier gehts zum Bericht der NOZ

 

Einweihung des Erinnerungssteines für das Wirken der Thuiner Schwestern

Auf Initiative des Heimatvereines ist auf dem Martinusfriedhof ein Erinnerungsstein aufgestellt und am Sonntag, den 09. Oktober 2016 nach dem Gottesdienst durch Pfarrer Josef Ahrens eingeweiht worden. Mit dem Stein wollen der Verein und die beiden Kirchengemeinden St. Martinus und Maria Himmelfahrt an die selbstlose und vielfältige Arbeit der seit dem Jahr 1906 in Hagen wirkenden Schwestern der Thuiner Franziskanerinnen erinnern. Die Geschichte des St. Anna-Stfts ist eng mit der Arbeit der Schwestern verbunden. Die auf Wunsch des damaligen Pfarrers vom Orden entsandten ersten Schwestern mussten zunächst im Wirtshaus Stock Herberge beziehen bevor dann 1925 das Schwesternhaus an der Natruper Strasse bezogen werden konnte. Seither dienten die Schwestern mit ihrer Arbeit zunächst in der Alten - und Krankenpflege, später auch im Krankenhaus und danach im Altenheim sowie im Kindergarten und der Seelsorge den Menschen  in Hagen. Fertigung und Aufstellung des Steines finanzierten der Heimatverein und die beiden katholischen Kirchengemeinden.

 

 

 

Heimatkalender 2017 im Handel

Der neue Kalender 2017 ist seit der Hagener Kirmes in den Hagenern Geschäften erhältlich. Der Kalender 2017 hat ein Querformat auf weißem Grund und wird, wie in den Vorjahren, für 10,00 € angeboten.

Die Mitglieder des Film – und Fotokreises haben Ansichten von der schönen Landschaft, aber auch von Gebäude- und Orts- oder Ortsteilansichten in den Kalender aufgenommen. Die Motive verteilen sich auf mehrere Ortsteile.

Die Wintermonate zeigen frostkalte Ansichten von Siedlungsbereichen aber auch verschneite Landschaften in der Großen Heide. Erstmals findet die Dallmühle Aufnahme in den Kalender. Eine Nachtaufnahme nimmt die jetzt freie Nordseite der ehemaligen Kirche sowie den neu gestalteten Platz vor dem Rathaus in den Blick. Aus der Luft abgebildet wird Natrup-Hagen rund um den Verkehrskreisel. Das Titelbild zeigt die bunte Hagener Landschaft während der Rapsblüte. Wie im Vorjahr ist jedes Kalenderexemplar in einer Schutzfolie eingeschweißt.

Die Erfahrungen der vergangenen Jahre deuten auf einen Verkauf vieler Exemplare in der Vorweihnachtszeit hin, sodass wiederum manch ein Exemplar als Weihnachtsgeschenk - oder Gruß Freude bereiten wird. Der Kalender 2017 wird in folgenden Hagener Verkaufsstellen angeboten:

Autohaus Patzelt Getränke Obermeyer
Kleines Lädchen
Q1 Tankstelle Pöge
Die Post – und Lottostelle im EDEKA-Center Meyers Fachmarkt
Sparkasse Osnabrück Gemeinde Hagen a.T.W
Volksbank GMHütte – Hagen - Bissendorf e.G Nibelungen Apotheke
Oldenburger  Landesbank
Mitglieder von Vorstand und Fotokreis

Hier gehts zu den Kalenderbildern --->

 

Auf den Zweiten Blick

Architekturdetails von Gebäuden

Geht oder fährt man mit dem Auto durch unsere Gemeinde, orientiert man sich zunächst am Wege - und Straßenverlauf sowie den Gebäuden und Gebäudefluchten entlang der Strecke. Veränderungen fallen hier als erstes dem Betrachter auf. Weitere Details erschließen sich häufig erst auf den zweiten Blick. Treppen, Fenster, Haustüren oder Architekturdetails der Häuserfassaden werden wahrgenommen, wenn man nicht vorbei fährt oder geht, sondern innehält und diese Dinge bewusst betrachtet.

 

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Die Erhaltung unserer Kulturlandschaft zählt zu den vorrangigen Aufgaben unserer Zeit

In Hagen a.T.W. gibt es bekanntlich keine reinen Naturlandschaften mehr. Vielmehr haben die hier wohnenden Menschen unsere Landschaft über viele Jahrhunderte bearbeitet und entsprechende Spuren ihres Schaffens hinterlassen.

Die sichtbaren Relikte früherer Landnutzung werden als historische Kulturlandschafts-elemente bezeichnet. Sie sind als schützenswert anzusehen, weil sie bei heutiger Nutzung nicht mehr entstehen würden. Ein Verlust bedeutet daher einen Verlust unseres Kulturgutes. Die Erhaltung der Elemente hat Bedeutung für das Heimatgefühl unserer Bürgerinnen und Bürger und trägt zur Identität unserer Gemeinde bei. Das sind Gründe dafür, dass sich der Heimatverein auf diesem Feld engagiert.

 

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Luftbildaufnahmen von Hagen a.T.W.

Unser Vorstandsmitglied Thomas Plogmann  hatte die Gelegenheit, vom Flughafen Atterheide in Osnabrück aus nach Hagen a.T.W. zu fliegen und dort an einem sonnigen Augusttag Fotos aus der Luft zu machen. Die einmotorige Sportmaschine wurde gesteuert von Martin Frauenheim. Die Aufnahmen verdeutlichen den permanenten Wandel unserer Ortsteile (siehe Kreisel bei Kemper in der Niedermark oder das Gebäude Klapper in der Obermark).

aufgenommen am 27.08.2014 (HVH-Fotogruppe - Thomas Plogmann)

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